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Energie

5. Februar 2017

So reagieren Sie als Energieverbraucher richtig auf die neuen Vorschriften zum Energiesparen

Für Energieverbraucher ändert sich 2017 einiges. Die Ökostrom-Umlage ist um über 8 Prozent auf 6,88 Cent pro Kilowattstunde gestiegen. Es dürfen keine Staubsauger mit mehr als 900 Watt Leistung verkauft werden und auch bei Heizungen gibt es Neuerungen. So reagieren Sie als Energieverbraucher richtig auf die Veränderungen.

Frau berät Mann zum Thema Energiesparen

Mit einer hocheffizienten Heizungspumpe sparen Sie sofort Energie

Bei einer Erhöhung des Strompreises haben Sie als Verbraucher ein Sonderkündigungsrecht. Unabhängig davon ist es ratsam, die Stromverbraucher im Haushalt regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen und alte Stromfresser zu ersetzen. Eine gute Hilfe dabei ist der Stromspiegel, den das Bundesumweltministerium herausgegeben hat.

Infografik zum Stromverbrauch im Haushalt
So teilt sich im durchschnittlichen Haushalt der Stromverbrauch auf. Grafik: BMUB.

Wenn Sie zum Beispiel eine alte Heizungspumpe durch eine hocheffiziente Pumpe austauschen, können Sie im Jahr bis zu 150 Euro Stromkosten sparen. Darüber hinaus wird der Pumpenaustausch staatlich gefördert. Die Anschaffung amortisiert sich somit in wenigen Jahren. Wenn Sie mit dem Austausch einen Meister-der-Elemente beauftragen, wird der nicht nur den Austausch fachkundig erledigen, sondern Sie auch über die Förderung dieser energiesparenden Maßnahme beraten.

Fachhandwerker erklärt Kundin neue Heizungspumpe
Der Austausch einer alten Heizungspumpe ist schnell erledigt und spart sofort Energie. Foto: Wilo.

Zentralstaubsauger sind von der Beschränkung auf 900 Watt nicht betroffen

Ja, es kommt nicht nur auf die Watt-Zahl des Staubsauger-Motors an, wie gut ein Gerät den Staub aufnimmt. Aber klar ist auch: Leistung kommt nicht von ungefähr. Die EU-Verordnung, die seit 2017 nur noch den Verkauf neuer Geräte mit maximal 900 Watt erlaubt, gibt Anlass für eine grundsätzliche Überlegung: die Installation eines energiesparenden Zentralstaubsaugers. Denn die Anlagen sind nicht von der Regulierung betroffen. Mit einem Zentralstaubsauger sparen Sie nicht nur langfristig Energie, sondern können auch bis zu 50 Prozent Ihre Putzzeit reduzieren. Meister-der-Elemente-Betriebe installieren die Anlagen in der Regel innerhalb eines Tages.

Frau saugt Staub auf dem Fußboden
Mit einer Zentralstaubsauganlage geht das Staubsaugen wesentlich leichter von der Hand, als mit einem herkömmlichen Gerät.

Neues Heizungslabel: Anstoß für den Heizungstausch

Bereits seit 2016 werden Heizungen im Bestand mit dem nationalen Effizienzlabel für Altgeräte gekennzeichnet. Neu ist 2017, dass die Bezirksschornsteinfeger nun alle noch nicht gekennzeichneten Geräte gestaffelt nach Baujahren etikettieren müssen. Dabei sagt das Label nichts über die Gesamtenergiebilanz der Heizungsanlage aus und auch nichts darüber, ob die Anlage optimal energiesparend eingestellt ist. Dafür sollten Sie einen Heizungsfachbetrieb, zum Beispiel einen Meister der Elemente zu Rate ziehen.

Energielabel für alte und neue Heizungen
Energielabel für alte und neue Heizungen Foto: www.co2online.de
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